Abschied mit Herz: Wie TASSO e. V. und ROSENGARTEN gemeinsam für das Wohl unserer Tiere sorgen
TASSO e. V. und ROSENGARTEN unterstützen Tierhalter von der Registrierung bis zum würdevollen Abschied. Sie fördern Verantwortung und respektvolle Gedenkformen – auch nach dem Tod. Vorsorge hilft, den letzten Weg bewusst zu gestalten.
- Abschied mit Herz: Wie TASSO e. V. und ROSENGARTEN gemeinsam für das Wohl unserer Tiere sorgen
- TASSO e. V. – Sicherheit beginnt im Alltag
- Wie die TASSO Registrierung funktioniert – ein kurzer Einblick
- Wenn ein Tier entläuft – wie TASSO helfen kann
- Was bleibt, wenn das Tier geht
- Was Tierhaltende tun können
- Vom Alltag bis zum Abschied: Fürsorge für das Tier – ein Leben lang
Abschied mit Herz: Wie TASSO e. V. und ROSENGARTEN gemeinsam für das Wohl unserer Tiere sorgen
Ein leiser Moment. Ein letzter Blick.
Wer ein Tier verliert, verliert mehr als einen Gefährten – es geht ein Teil des Alltags, der Nähe, der gelebten Verbindung. In dieser oft sprachlosen Zeit ist es tröstlich zu wissen, dass es Menschen und Organisationen gibt, die diesen Abschied verstehen – und begleiten.
TASSO e. V., Europas größtes Haustierregister, ist vielen ein Begriff, wenn es um entlaufene Tiere geht. ROSENGARTEN hingegen ist ein Tierbestatter, der Tierhaltern in der Zeit des Abschieds beisteht. Auch wenn beide unabhängig voneinander arbeiten, verbindet sie ein gemeinsamer Gedanke: das Wohl und die Würde der Tiere – in jedem Moment ihres Lebens und darüber hinaus.
TASSO e. V. – Sicherheit beginnt im Alltag
Seit mehr als 40 Jahren setzt sich TASSO dafür ein, Haustiere zu schützen und sie im Ernstfall wieder nach Hause zu bringen. Die TASSO Registrierung ist kostenlos und bildet die Grundlage dafür, dass jedes Tier im Verlustfall eindeutig zugeordnet werden kann.
Die Arbeit des Vereins umfasst viel mehr als die reine Datenführung:
- Vorbeugung: Durch Mikrochip und Registrierung wird die Chance erhöht, entlaufene Tiere sicher zurückzubringen.
- Aktive Hilfe: TASSO unterstützt durch Suchmeldungen, ein bundesweites Netzwerk und eine 24-Stunden-Notrufnummer: 06190 / 93 73 00.
- Service & Begleitung: Fundtiere können schneller identifiziert werden; Behörden, Tierärzte und Tierheime arbeiten eng mit dem Register zusammen.
- Tierschutzarbeit: Der Verein engagiert sich politisch, informiert und stärkt Strukturen für das Wohl der Tiere.
Was viele Tierhaltende nicht wissen: Auch nach dem Tod eines Tieres sollte es bei TASSO abgemeldet werden. So bleibt die Datenbank verlässlich und verhindert Missverständnisse – etwa, wenn ein verstorbenes Tier später als „Fundtier“ gemeldet wird.
Wie die TASSO Registrierung funktioniert – ein kurzer Einblick
Die Registrierung ist bewusst einfach gehalten. Um den Ablauf greifbarer zu machen, hier ein beispielhafter Weg:
- Tierdaten eingeben:
Name, Tierart, Chipnummer – und wenn noch kein Chip gesetzt ist, kann die Registrierung auch nachträglich ergänzt werden. - Kontaktdaten angeben:
Adresse, Telefonnummer, alternative Kontaktperson (für Notfälle wichtig). - Bestätigung erhalten:
Per E-Mail wird die Registrierung abgeschlossen. Zudem erhält man eine TASSO-Plakette fürs Halsband. - Daten aktuell halten:
Umzüge oder neue Telefonnummern können jederzeit über das Service-Portal oder über das Antragsformular (nofollow) geändert werden.
TASSO begleitet Tierhaltende damit vom ersten Tag an – im Alltag, in besonderen Momenten und dann, wenn jede Minute zählt.
Wenn ein Tier entläuft – wie TASSO helfen kann
Die Erfahrung zeigt, dass Tiere schneller gefunden werden, wenn sie registriert sind. Im Ernstfall läuft vieles gleichzeitig:
- TASSO aktiviert ein bewährtes Alarmnetzwerk.
- Es werden Suchmeldungen erstellt, die über Social Media, App-Benachrichtigungen und regionale Helfende verbreitet werden.
- Tierärzte, Tierheime und Behörden können anhand des Chips sofort die Zugehörigkeit klären.
Viele Menschen erzählen uns bei Rosengarten von dem Moment, in dem ihr Tier nach einem Ausbruch wieder nach Hause kam – erleichtert, erschöpft und voller Wiedersehensfreude. Und fast immer spielte die Registrierung dabei eine entscheidende Rolle.
Was bleibt, wenn das Tier geht
In unserer täglichen Arbeit begleiten wir Menschen, die Abschied nehmen müssen. Die Geschichten, die wir hören, ähneln sich in ihrer Tiefe: in der Liebe, die bleibt, im Wunsch, dem Tier etwas Gutes zu tun – bis zuletzt.
Viele berichten uns, dass ihr Tier bei TASSO gemeldet war. Einige erinnern sich an kleine Abenteuer, an entlaufene Stubentiger oder Spaziergänge mit plötzlichen Ausreißmomenten. Andere sagen einfach: „Es gab mir Sicherheit. Ich wusste, dass ich alles getan habe, was möglich war.“
Diese Fürsorge im Leben findet bei Rosengarten ihren letzten, liebevollen Ausdruck im Abschied. Und genau hier begegnen sich die Werte von TASSO und Rosengarten:
- Das Tier als Familienmitglied
- Achtung vor dem Leben – und seinem Ende
- Begleitung von Menschen mit Tieren in einer stillen, sensiblen Zeit
Was Tierhaltende tun können
Verantwortung für ein Tier zu übernehmen bedeutet auch, bestimmte Dinge nicht dem Zufall zu überlassen. Dabei geht es nicht um Kontrolle, sondern um Fürsorge – auch in besonderen Momenten.
Diese vier Schritte sind einfach – und doch wirkungsvoll:
- Tiere registrieren
Nur mit Registrierung kann der Mikrochip im Ernstfall helfen. - Daten aktuell halten
Adresse, Telefonnummer, Bezugsperson – alles, was sich ändern kann, sollte gepflegt werden. - Nach dem Tod abmelden
So bleibt die Datenbank verlässlich und Missverständnisse werden vermieden. - Den Abschied bewusst gestalten
Eine liebevoll gewählte Form des Gedenkens hilft oft mehr, als man zunächst denkt.
Vom Alltag bis zum Abschied: Fürsorge für das Tier – ein Leben lang
Wer mit einem Tier lebt, trägt Verantwortung – leise, alltäglich, oft ganz selbstverständlich. Dass diese Verantwortung nicht endet, wenn das Tier stirbt, ist für viele eine Herzenssache.
TASSO e. V. und ROSENGARTEN begegnen sich genau hier:
in der Überzeugung, dass Tiere nicht nur begleitet, sondern auch geehrt werden sollten – im Leben und im Abschied.
Und für manche kann es entlastend sein, bestimmte Gedanken schon vor dem Abschied zu sortieren – etwa, wie der letzte Weg aussehen soll oder welche Form des Gedenkens sich richtig anfühlt. Wer das Bedürfnis verspürt, kann sich bei uns zu Möglichkeiten der Vorsorge informieren – ganz in Ruhe und ohne Verpflichtung.
Denn jeder Weg ist anders. Und jeder Abschied verdient Respekt.
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